Frauen*Streik! Zur Feminisierung von Streiks

14. März 2019
19:00

«Frauen* streiken anders. Das hat freilich nichts mit Biologie oder biologistischen Argumenten zu tun, sondern ergibt sich aus der Tatsache, dass wir nach wie vor in einer Gesellschaft leben, die in vielerlei Hinsicht geschlechtsspezifisch strukturiert ist.» Ingrid Artus

Bergbaukumpel, Müllmänner, Lokführer – der typische Streikende ist männlich, militant, trägt Blaumann, Lederjacke oder Uniform.
Dieses Bild ist veraltet – wenn es überhaupt jemals richtig war. Immer mehr Erwerbstätigkeit findet heutzutage im Dienstleistungssektor statt und sie wird immer häufiger von Frauen erledigt. Die Erzieher*innen in den Kitas, die Krankenpfleger*innen in den Kämpfen für mehr Personal in Krankenhäusern stehen heute ganz vorne in der Streikfront.

Aber welche Bedeutung hat die Feminisierung von Streiks – für die Arbeitskämpfe, für die Gewerkschaften, für die Gesellschaft, für die Frauen*?
Streiken Frauen* denn anders als Männer*?

Diese und weitere Fragen diskutiert Ingrid Artus (Professorin für Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg und in verschiedenen politischen und feministischen Zusammenhängen aktiv)“

Donnerstag, 14. März, 19:30 Uhr
Stadtteilzentrum Gasparitsch
Rotenbergstr. 125
U4 Ostendplatz / U9 Raitelsberg
www.stadtteilzentrum-gasparitsch.org