Veranstaltung: Feminismus mit Gisela Notz

12. Februar 2019
19:00

Feminismus ist ein vieldeutiger Begriff. Es gab und gibt ganz verschiedene Feminismen und ganz verschiedene feministische Theorien.

Im Zentrum steht ein Feminismus, der die kapitalistisch-patriarchalisch geprägte Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft in den Mittelpunkt der Kritik stellt und Vorstellungen sowie Handlungsstrategien, Aktionen und Kampagnen entwickelt zur gesellschaftspolitischen Veränderung hin zu einem gleichwertigen Miteinander verschiedener Geschlechter und zu einem anderen, besseren Leben – weltweit.

Ein Gang durch die Geschichte der Frauenbewegungen und der Arbeiterinnenbewegung macht die zum Teil gegenläufigen Strömungen, die die Interessen und Rechte der Frauen widerspiegeln, deutlich. Am Ende des Vortrags stehen die Fragen: „Wie ging es weiter?“ und „Was bleibt“?

Denn seit einigen Jahren regt sich erneut links-feministischer Widerstand, in dem Tausende den Protest gegen Ausgrenzung, Sexismus, Gewalt und Unterdrückung, Antifeminismus und Fremdenfeindlichkeit auf die Straßen und Plätze tragen und für Emanzipation, Demokratie und den Erhalt der Mit- und Umwelt streiten.

Dienstag, 12. Februar, 19 Uhr
Stadtteilzentrum Gasparitsch
Rotenbergstr. 125
U4 Haltestelle Ostendplatz, U9 Haltestelle Raitelsberg

Organisiert von Zusammen Kämpfen und dem Frauenkollektiv Stuttgart

Feministische Lesung anlässlich des 8. März 2019

18. Januar 2019
20:00

wir laden wieder recht herzlich zu unserem regelmäßigen Kneipenabend ein. Dieses mal wird es zu Beginn eine feministische Lesung anlässlich des 8. März geben, lasst euch überraschen 🙂
Außerdem besteht, wie immer, die Chance uns persönlich kennen zu lernen und mehr über unsere Arbeit zu erfahren, sowie erste Infos zum anstehenden 8. März in Stuttgart zu erhalten.
Dazu gibt es leckeres Essen und kühle Getränke.

Wir freuen uns auf euch !

Freitag, 18. Januar, 20 Uhr
Stadtteilzentrum Gasparitsch
Rotenbergstr. 125
U4 Haltestelle Ostendplatz, U9 Haltestelle Raitelsberg

Organisiert vom Frauenkollektiv

Internationaler Frauenkampftag

Der 8. März ist der internationale Frauenkampftag. An diesem Tag gehen weltweit Frauen auf die Straße, um auf jede Art der Diskriminierung und Ungleichbehandlung aufgrund ihres Geschlechts aufmerksam zu machen und für ihre Rechte zu kämpfen. Sie stehen ein für eine solidarische Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt miteinander leben können.

Auch in Stuttgart wird es an diesem Tag eine Demonstration geben, die vom Frauenbündnis Stuttgart organisiert wird. Zusammen kämpfen Stuttgart ist Teil dieses Bündnisses, daher wird es an diesem Abend kein gesondertes Programm im Rahmen des Internationalistischen Abends geben. Wir laden alle dazu ein, an der Demonstration in der Innenstadt teilzunehmen und anschließend bei warmem Essen, Getränken und guten Gesprächen den Tag im selbstverwalteten Stadtteilzentrum Gasparitsch ausklingen zu lassen.

Freitag, 08. März, 20 Uhr
Stadtteilzentrum Gasparitsch
Rotenbergstr. 125
U4 Haltestelle Ostendplatz, U9 Haltestelle Raitelsberg

Zusammen Kämpfen – www.zk-stuttgart.tk

Tag gegen Gewalt an Frauen: Kundgebung und Demonstration

24. November 2018
16:00bis19:00

Wir wollen an diesem Tag den hiesigen Diskurs über Gewalt gegen Frauen in die Gesellschaft tragen und die noch immer vorherrschende Ungleichbehandlung zum Ausdruck bringen. Frauen sind betroffen von häuslicher Gewalt, Zwangsheirat, sexueller Belästigung, Sextourismus und Zwangsprostitution, sexuellem Missbrauch, Ehrenmorden und Femiziden, weiblicher Armut, Säureanschlägen… Wir rufen alle dazu auf gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen. Wir tun dies gemeinsam mit Frauen aus aller Welt, seien es spanische Frauen im Kampf für eine gerechtere Ahndung von sexueller Gewalt, Frauen aus der Türkei gegen Erdogans patriarchalische Herrschaft und Kinderehen oder Frauen in Rojava, die bewaffnet gegen das Patriarchat kämpfen. Wir sind solidarisch mit den kurdischen Ezidinnen, die versklavt und vernichtet werden sollten und trotzdem gegen den IS und für ihre Würde kämpfen. Denn gemeinsam sind wir stark. Lasst uns laut sein und zusammen für eine Welt kämpfen, in der alle Menschen ohne Angst und Diskriminierung miteinander leben können!

Samstag 24. November 2018 Rotebühlplatz in Stuttgart 16.00 Uhr Infotische 17.00 Uhr Kundgebung 18.00 Uhr Demonstration

Frauenbündnis Stuttgart
kämpferisch – international – solidarisch

weitere Infos:
https://frauenbuendnisstuttgart.wordpress.com

Transparentaktionen zum 1. Mai

Im Vorfeld des 1. Mais 2018 wurden in Stuttgart an stark frequentierten Orten Transparente zu den Themen Rechtspopulismus, Faschismus, Frauenkampf, Krieg in Rojava & Afrîn sowie „Solidarität statt Spaltung“ aufgehängt. Die 5 Thematiken sind stellvertretend für die vielen Kämpfe, die wir unter den herrschenden Verhältnissen zu führen haben. Sie sind Aufhänger von Kämpfen, die ein Teil des Klassenkampfs sind und als solche geführt werden müssen. Denn nur als Bestandteil einer Perspektive jenseits der herrschenden Verhältnisse können die einzelnen Kämpfe letztlich erfolgreich sein.

Daher muss es uns darum gehen die verschiedenen Teilbereichskämpfe einerseits akut zu führen, sie andererseits aber auch am 1. Mai und Tag für Tag zusammenzuführen und in die Perspektive einer klassenlosen Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung einzubinden.

Um diese Perspektive sichtbar und praktisch werden zu lassen gehen wir am 1. Mai auf die Straße – für die Umwälzung der Verhältnisse.

Für uns heißt es daher:

Rechtspopulismus stoppen

Die sogenannte Alternative für Deutschland ist kein Randphänomen mehr – ganz im Gegenteil. Mit Stimmenanteilen bis zu 15% in Baden Württemberg oder 25% in Sachsen Anhalt stellen sie Landtags- und Bundestagsfraktionen und haben Einfluss auf den gesellschaftlichen Diskurs. Durch ihr Bild als Partei des einfachen Mannes gehen sie recht erfolgreich auf Stimmenfang. Sie instrumentalisieren soziale Missstände und suchen die Schuld dafür nicht in der Ausbeutung, die im System selbst angelegt ist, sondern schieben die Schuld auf MigrantInnen und Geflüchtete.

In erster Linie geht es ihnen darum Menschen durch scheinbare Unterschiede wie Religion, Herkunft oder Sexualität gegeneinander auszuspielen. Doch der Widerspruch verläuft nicht zwischen den Nationen oder Kulturen sondern zwischen denen, die den gesellschaftlichen Reichtum produzieren und denen die ihn sich aneignen. Die logische Konsequenz ist: Rechtspopulismus stoppen! Für ein solidarisches Miteinander!

Keine Faschisten in unserem Viertel

Seit einigen Jahren beteiligt sich an der Langen Ost-Nacht, einem Stadtteilfest im Stuttgarter Osten, die türkische faschistische Organisation Milliyetci Hareket Partisi (MHP) mit einem eigenen Stand. Die MHP ist eine faschistische, nationalistische Partei aus der Türkei, welche unter anderem für Morde und Pogrome an der kurdischen Bevölkerung und politischen Gegnern verantwortlich ist und war. In einem offenen Brief machten mehrere Vereine und Einzelpersonen auf diesen Umstand aufmerksam und forderten den Ausschluss des Standes. Der Verein wurde jedoch nicht ausgeschlossen und einige OrganisatorInnen der Langen Ost Nacht, d.h. die führenden Köpfe innerhalb des Handels- und Gewerbevereins Stuttgart Ost, gingen gegen die Initiative vor.

Für uns ist klar, dass Faschisten auf einem Stadtteilfest und auch generell im öffentlichen Raum nichts verloren haben.

Auch in diesem Jahr wird es eine Initiative gegen den Stand der türkischen Faschisten geben. Achtet auf Ankündigungen.

>> Gesammelte Informationen zum letzten Jahr: http://zkstgt.blogsport.eu/keine-faschisten-auf-der-langen-ost-nacht-2/

Gegen den Krieg in Rojava und Afrîn!

Angesichts des völkerrechtswidrigen Krieg und der völkerrechtswidrigen Besatzung Afrîns durch die türkische Armee sowie dschihadistischer Milizen ist die Verteidigung der fortschrittlichen und selbstverwalteten Region „Rojava“ in Nordsyrien dringlicher denn je. Denn auch Shengal und andere Teile von Rojava werden von der Türkei bedroht.

Rojava bedeutet für die Völker in der Region einen bedeutenden Fortschritt: Alle werden in die Gestaltung der Gesellschaft mit einbezogen, es wird allgemein gegen die Unterdrückung vorgegangen, Frauen befreien sich selbst aus den patriarchalen Fängen, verschiedene Glaubensgruppen leben friedlich miteinander. Dieses Projekt ist der Türkei und den anderen reaktionären Regimes (nicht nur im Mittleren und Nahen Osten) ein Dorn im Auge. Im Sinne der internationalen Solidarität sehen wir es auch als unsere Aufgabe an, den Kampf vor Ort zu unterstützen.
Die Celox-Kampagne der Roten Hilfe International, die Gelder für blutstillende Verbände sammelt, die an die KämpferInnen verteilt werden, ist daher weiterhin wichtig für die militärische Verteidigung von Rojava.

>> Aktueller Flyer zu Rojava & Afrin: http://zkstgt.blogsport.eu/afrin-ist-in-gefahr-der-tuerkische-angriffskrieg-bedroht-die-bevoelkerung-in-afrin/
>> Link zur Celox-Kampagne: http://www.rojava.xyz

Für die Befreiung der Frau!

Nach wie vor verdienen Frauen im Schnitt 21 % weniger als Männer, 65% der Frauen sind im Niedriglohnsektor angestellt, rund 72% der unterbezahlten Pflegeberufe werden von Frauen ausgeführt, 10% der Frauen sind von Altersarmut betroffen. Hinzu kommt die Werbe- Film- und Modeindustrie die den Schönheits- und Schlankheitswahnsinn propagiert, und mit der Unterwerfung der Frauen unter ihr äußeres Erscheinungsbild Millionen verdient.

Sexismus und die patriarchale Unterdrückung durchdringen unseren gesamten Alltag. Durch etablierte Geschlechterrollen ist jede und jeder Tag für Tag mit den patriarchalen Verhältnissen konfrontiert. Umso notwendiger ist es den Kampf gegen diese und gegen patriarchale Unterdrückung als ein Teil des Kampfes für eine befreite Gesellschaft zu begreifen und zu führen.

>> Weitere Infos im Flyer von Zusammen Kämpfen zum 8. März: http://zkstgt.blogsport.eu/zusammen-kaempfen-gegen-patriarchat-und-kapitalismus/

>> & beim Frauenkollektiv Stuttgart https://www.facebook.com/Frauenkollektiv-Stuttgart-1728945134038804/

Solidarität statt Spaltung!

Seitens der Herrschenden wird auf die verschiedensten Spaltungsmechanismen gesetzt: Die StammarbeiterInnen werden von den LeiharbeiterInnen gespalten, durch unterschiedliche Bezahlung, forcierter Konkurrenz und Unterdrückung werden die Geschlechter gegeneinander ausgespielt, ein Keil zwischen den Geflüchteten und beispielsweise den Wohnungssuchenden getrieben… um nur wenige Mechanismen zu nennen.

Diese Mechanismen sollen isolierend wirken und verhindern, dass wir uns zusammenschließen, um unserem gemeinsamen Interesse nach einem Ende der Ausbeutung und Unterdrückung Ausdruck zu verleihen.

Für uns steht fest: Wir müssen die Spaltung und die forcierte Vereinzelung überwinden und solidarisch zusammenstehen. Denn nur gemeinsam mit unseren KollegInnen, den Mit-MieterInnen, unseren FreundInnen und allen anderen, die unter den Verhältnissen zu leiden haben, können wir die Kraft entwickeln, gegen das System zu kämpfen und für eine Gesellschaft zu streiten, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und nicht am Profit von einigen Wenigen.

Um diesem Kampf Ausdruck zu verleihen gehen wir am 1. Mai auf die Straße – für die Umwälzung der kapitalistischen Verhältnisse.

Heraus zum revolutionären 1. Mai!
Für die Umwälzung der Verhältnisse!

11:30 Uhr
Revolutionäre 1. Mai Demo
Schloßplatz

14 Uhr
1. Mai Fest
Stadtteilzentrum Gasparitsch

Auch im Linken Zentrum Lilo Herrmann findet ab 14 Uhr das internationalistische Fest statt.

>> Weitere Infos findet ihr im Aufruf von Zusammen Kämpfen zum 1. Mai: http://zkstgt.blogsport.eu/solidaritaet-statt-spaltung-stadtteilaufruf-zum-1-mai/
>> Und hier: www.erstermai-stuttgart.tk

Solidarität statt Spaltung – Stadtteilaufruf zum 1. Mai

In Zeiten, in denen das kapitalistische System in seiner bisherigen Form an Grenzen stößt und die Unzufriedenheit in der Bevölkerung wächst, werden von verschiedenen Seiten Lösungen und Auswege präsentiert. >> Solidarität st...

Revolutionäre 1. Mai Demo

1. Mai 2018
11:30

Seit vierzehn Jahren findet in Stuttgart die Revolutionäre 1. Mai Demonstration statt. Auch wir beteiligen uns mit ein anderen Gruppen an der Organisierung der Demonstration. In diesem Jahr findet die Demonstration unter dem Motto “Verantwortung übernehmen: Rechtsruck zurückschlagen.Kriege sabotieren. Kapitalismus abschaffen!” statt.
Nach der Demonstration finden im Stadtteilzentrum Gasparitsch, wie auch im Linken Zentrum Lilo Herrmann jeweils Feste mit einem bunten Programm statt.

Beteiligt euch und kommt zu den Aktivitäten.

Dienstag, 1. Mai, 11:30 Uhr
Schlossplatz, Stuttgart

>> Revolutionäre ...

Zusammen kämpfen gegen Patriarchat und Kapitalismus

Der Frauenkampftag am 8. März steht wie kein anderer Tag für die Gleichstellung von Frauen und damit für den Kampf gegen patriarchale Unterdrückung und Ausbeutung.

Dieser Tag geht zurück auf die Frauenbewegung des frühen 19. Jahrhunderts, die für das Wahlrecht der Frauen eintrat und dieses, allen Widerständen zum Trotz, auch erkämpfte. Eine Errungenschaft, welche uns heute als normal und gegeben scheint, aber in harten Auseinandersetzungen gegenüber der herrschenden, patriarchalen Gesellschaftsordnung durchgesetzt werden musste. Vieles, was für uns heute selbstverständlich ist, mussten Frauen gegen den Widerstand einer männerdominierten Gesellschaft durchsetzen. Dass alle Frauen zu Zeiten unsere (Groß)Mütter eine Erlaubnis ihres Ehemannes oder ihres Vaters vorweisen mussten, wenn sie eine Arbeit aufnehmen wollten, scheint uns rückblickend vollkommen absurd. >> Zusammen kämpf...