Gegen Zwangsarbeit und Billiglöhnerei | beobachternews.de

ggboStuttgart. Ihre Gründer wollten auch im Gefängnis politisch agieren: Inhaftierte haben Ende Mai 2014 eine Gefangenengewerkschaft gegründet. Sie ist eine bundesweite Organisation. Ihre Anfänge lagen in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Tegel, doch sie strahlt bundesweit aus und hat inzwischen 450 bis 500 Mitglieder. Oliver Rast, Sprecher und Mitgründer der Gewerkschaft, berichtete im Zentrum Gasparitsch in Stuttgart Ost vor gut zwei Dutzend Zuhörern über die Einzelheiten. >> Gegen Zwangsarb...

Gegen Billiglöhnerei in den Knästen Baden-Württembergs und anderswo!

flyerMindestlohn für arbeitende Gefangene

In verschiedenen Tageszeitungen Baden-Württembergs, wie in den Stuttgarter Nachrichten vom 29. Januar 2015, wurde eine dpa-Meldung zur Frage des Mindestlohns für arbeitende Gefangene veröffentlicht. Darin verwirft ein Landes-Justizsprecher die legitime Forderung der Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO) nach einem Ende der Billiglöhnerei hinter Gittern. >> Gegen Billiglö...

Amazon: Sechster Standort im Streik – und Verängerung | labournet.de

Die Streiks beim Versandhändler Amazon werden ausgeweitet: Ab Dienstag (16. Dezember 2014), fünf Uhr, sind auch die Beschäftigten am Standort Koblenz dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Damit wird der Versandhändler zum ersten Mal zeitgleich an sechs Standorten bestreikt, nämlich in Bad Hersfeld (Hessen), Leipzig (Sachsen), Graben (Bayern), Koblenz (Rheinland-Pfalz), Rheinberg und Werne (beide NRW). Die Streiks an allen sechs Standorten dauern bis Mittwochabend (17. Dezember) bis zum Ende der Spätschicht an…” ver.di-Meldung vom 15. Dezember 2014  >> Amazon: Sechste...

Tarifeinheit am 11. Dezember im Kabinett – durchgewunken! | labournet.de

dgbbda1Zukünftig wird der Tarifvertrag der Gewerkschaft angewendet, der die meisten Beschäftigten organisiert – falls in einem Betrieb für gleiche Tätigkeiten verschiedene Tarifverträge gelten. So sieht es der im Bundeskabinett beschlossene Entwurf des Tarifeinheitsgesetzes vor. (…) Streikrecht unverändert. Tarifautonomie ist ein hohes Gut. Nach wie vor sollen die Tarifparteien eigenständig die Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen der Beschäftigten sinnvoll ordnen und Tarifkollisionen vermeiden. Der Gesetzentwurf greift nicht in das Streikrecht ein...” Pressemitteilung der Bundesregierung vom 11. Dezember 2014. Wir und viele andere (kompetentere!) sehen das völlig anders! Siehe dazu erste (ablehnende) Stellungnahmen in unserem Dossier. Andererseits sind ja bekanntlich nicht alle DGB-Gewerkschaften unzufrieden:  IG Metall bewertet Gesetzentwurf zur Tarifeinheit positiv! Unser Zwischenfazit: Neben den vielen Protesten und Unterschriftenlisten in unserem Dossier haben nur fast 15 Tausend GewerkschafterInnen den Aufruf von ver.di, NGG und GEW unterzeichnet. Dies mag an der ideologischen Überhöhung der “Tarifeinheit” liegen… Massendemonstrationen (geschweige Streiks) sind nicht in Sicht, daher gilt wohl: Wer wirklich Druck auf die grosse Koalition ausüben will, muss ihn auf den DGB ausüben – für die so viel beschworene “Solidarität”, mit der z.B. die IG Metall das Gesetz begrüßt…