Zur aktuellen Situation in der Türkei

14. September 2018
20:00

Internationalistischer Abend: Erdogan und die Türkei…

Ein entfesselter Krieg gegen Oppositionelle und gegen die
kurdische Bevölkerung, die Unterstützung von islamistischen Milizen,
der Ausnahmezustand, ein wieder erwachender türkischer Nationalismus und der Absturz der türkischen Lira…
Das sind nur einige Stichworte, die auf die letzten Jahre des türkischen Regime passen. Die Türkei befindet sich aktuell in einer strukturellen Krise – sowohl politisch wie ökonomisch. Der neuerliche Absturz der türkischen Lira und die angespannten Beziehungen zu NATO Partnern sind nur die aktuellsten Beispiele für diesen Zustand.

Wir wollen in der Veranstaltung auf die Entwicklung der Türkei der letzten Jahre eingehen und was dies mit uns in der BRD zu tun hat. Dabei werfen wir einen Blick auf den Aufstieg der AKP und Erdogan und das (verstärkt) wiedererwachte Türkentum.

Freitag, 14. September, 20 Uhr
Stadtteilzentrum Gasparitsch
Rotenbergstr. 125, 70190 Stuttgart

Zusammen Kämpfen
www.zk-stuttgart.tk

Bericht zur Kundgebung: Pogrome verhindern, bevor sie entstehen!

Am 31.08.2018 veranstaltete Zusammen Kämpfen Stuttgart eine Kundgebung aufgrund der rechten Hetzjagden der letzten Tage in Chemnitz. Ab 18:00 Uhr versammelten sich ca. 30 Personen unter dem Motto,”Pogrome verhindern, bevor sie enstehen! Für ein solidarisches und antifaschistisches Stuttgart Ost”, spontan auf dem Stuttgarter Ostendplatz. >> Bericht zur Kun...

Breiter und vielfältiger Protest gegen türkische Faschisten auf der Langen Ost-Nacht

Seit mehreren Jahren beteiligt sich an der Langen Ost-Nacht, dem größten Stadtteilfest im Stuttgarter Osten, die türkisch faschistische Organisation Milliyetci Hareket Partisi (MHP, dt.: Partei der Nationalistischen Bewegung) mit einem Stand. Der Stand wird angemeldet vom „Türkischen Nationalen Kulturverein Stuttgart e. V.“, der in der Rieckestraße am Stöckach ein Vereinslokal besitzt. >> Breiter und vie...

Bericht zur Kundgebungstour – Keine Faschisten in unserem Viertel

Seit elf Jahren beteiligt sich der Türkisch Nationale Kulturverein e.V. mit einem eigenen Stand am größten Straßenfest im Stadtbezirk Stuttgart Ost, der Langen Ost Nacht (LON). Aus Protest gegen dessen Teilnahme starteten wir bereits im vergangenen Jahr die Kampagne Keine Faschisten in unserem Viertel. >> Bericht zur Kun...

Make Rojava Green Again

9. Juni 2018
17:00

Der Angriffskrieg, den die türkische Armee und dschihadistische Gruppen gegen die basisdemokratische Gesellschaft und die Menschen in Nordsyrien/Rojava führen, hat auch in Europa eine Welle der Solidarität ausgelöst. Hunderte wütende Demos, Angriffe auf Rüstungskonzerne, auf Banken, auf türkische Konsulate oder AKP-nahe Moscheen zeigen, dass es auch in Europa Menschen gibt, die nicht einfach tatenlos dabei zusehen, wie Nato-Staaten selbstverwaltete Gebiete belagern, besetzen und hunderttausende Menschen vertreiben.

Knapp sechs Jahre nach Beginn der Revolution von Rojava stellen die Besetzung Afrins, und die Drohungen Erdogans, auch die anderen Kantone Rojavas anzugreifen, die Errungenschaften der Frauenbewegung, der Rätedemokratie und des friedlichen Zusammenlebens verschiedener Ethnien,
Kulturen und Religionen in Frage. Der Krieg Erdogans ist ein Angriff auf den Aufbau eines solidarischen und freiheitlichen Zusammenlebens in Westasien und darüber hinaus. Ein Angriff auf die Hoffnung und den Kampf für ein anderes Leben.

Neben dem Krieg ist die Zerstörung der Natur und damit der ökologischen Existenzgrundlagen der Menschen eines der größten Probleme in der Region. Wasserknappheit, Monokulturen, Luftverschmutzung und Entwaldung prägen weite Landstriche Nordsyriens. Kriege und Krisen werden in Toten und Verwundeten bemessen, die Zerstörung der Natur findet dagegen nur selten Beachtung. Mit der Kampagne “Make Rojava Green Again” versucht ein Zusammenschluss von Internationalist*innen, gemeinsam mit der Bevölkerung in Nordsyrien, die drängenden ökologischen Probleme anzugehen.

Mit der Pflanzung von zehntausenden Bäumen, ökologischen Bildungsprojekten, und einem Recyclingprogramm soll der demokratische Aufbruch in Nordsyrien und seine Verteidigung direkt unterstützt werden.
Trotz des Krieges, jetzt erst recht. Weil Krieg, Faschismus und die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen nur gemeinsam bekämpft werden können. Weil Solidarität nur praktisch gelebt werden kann.

Der Referent Anselm Schindler war in den vergangenen Jahren mehrmals in den kurdischen Gebieten der Türkei, Syriens und des Irak unterwegs und wird versuchen, Stichworte für eine Diskussion um gemeinsame Perspektiven zu liefern.

Beim Vortrag werden auch Spendengelder für die humanitäre
Solidaritätsarbeit von Medico International gesammelt
(https://www.medico.de/spenden-fuer-nothilfe-in-afrin-16955/)

Die Veranstaltung wird organisiert von:
Libertäres Bündnis Ludwigsburg (LB)²
lbquadrat.org

Arbeitskreis Solidarität (organisiert in Zusammen Kämpfen)
www.zk-stuttgart.tk

Keine Faschisten an der Langen Ost Nacht

8. Juni 2018
19:00

Internationalistischer Abend

Seit einigen Jahren beteiligt sich an der Langen Ost Nacht, einem Stadtteilfest in Stuttgart, die faschistische Organisation Milliyetci Hareket Partisi (MHP) mit einem eigenen Stand. Dies passiert mit dem Verein „Türkischen Nationalen Kulturverein Stuttgart e.V.“ Im letzten Jahr starteten wir die Kampagne keine Faschisten an der Langen Ost Nacht/ keine Faschisten in unserem Viertel.

Am Internationalistischen Abend am 08.06.2018 werden wir einen Input zur MHP, dem Aktuellen Stand der Kampagne und einen Ausblick auf die nächste LON halten. Um im Anschluss gemeinsam über Vorgehen und Beteiligungsmöglichkeiten zu Diskutieren.

www.zk-stuttgart.tk

Kommt zum Internationalistischen Abend
am 08.06.2018 um 20:00 Uhr
Stadtteilzentrum Gasparitsch
Rotenbergstr. 125 70190 Stuttgart

Revolutionäre Solidarität mit Rojava und Afrin

Im Rahmen der Mobilisierung zum revolutionären ersten Mai organisierten wir am Ostendplatz vor dem Rewe eine Videokundgebung zum anhaltenden Krieg in Rojava und zur Besatzung Afrins durch die türkische Armee. Dabei wurden Fyler verteilt, Kurzreden gehalten, aktuelle Videos gezeigt und interessierte PassantInnen über die Hintergründe des volkerrechtswidrigen Angriffskrieges aufgeklärt. >> Revolutionäre ...

Solidarität statt Spaltung – Stadtteilaufruf zum 1. Mai

In Zeiten, in denen das kapitalistische System in seiner bisherigen Form an Grenzen stößt und die Unzufriedenheit in der Bevölkerung wächst, werden von verschiedenen Seiten Lösungen und Auswege präsentiert. >> Solidarität st...

Stadtteilspaziergang

1. Mai 2018
17:00

Auch in diesem Jahr wird es im Rahmen des 1. Mai Fest wieder einen Stadtteilspaziergang geben. In diesem Jahr steht der Spaziergang unter dem Motto: “Erinnern. Gedenken. Kämpfen. – Revolutionäre Geschichte aneignen”. Im Fokus werden dabei prägnante Punkte in der revolutionären Geschichtstradition im Stuttgarter Osten stehen.

Weitere Infos folgen.

Dienstag, 01. Mai, 17 Uhr
Treffpunkt: Beim 1. Mai Fest im Gasparitsch
Rotenbergstr. 125
(gegenüber der Friedenau)