Infoveranstaltung am 24. März: Das 129a Verfahren in Magdeburg

Das 129a Verfahren in MagdeburgIn der linken Szene und darüber hinaus wird oft über die §§129 gesprochen, aber es gibt nur wenig reale Erfahrungen damit. Magdeburg ist eine der wenigen Städte, in denen es bereits Erfahrungen mit dem Vorwurf der Gründung einer terroristischen Vereinigung gibt:

Im November 2002 wurden zwei Aktivisten in U-Haft gesteckt, da ihnen die Verantwortung für zwei fehlgeschlagene Brandanschläge im März des selben Jahres gegeben wurde. Um den Vorwurf eine „terroristische Vereinigung“ gegründet zu haben, aufrechtzuerhalten, wurde auch ein dritter Aktivist inhaftiert und angeklagt. Zwei der Aktivisten wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Beinahe die gesamte linke Szene der Stadt wurde im Rahmen des Verfahrens durch Vorladungen etc. einzuschüchtern versucht.
Es wurde dabei kollektiv die Aussage verweigert.

Am 24. März findet im Falkenbüro eine Infoveranstaltung über den §129a-Prozess in Magdeburg statt. Die ReferentInnen haben den Solikreis für die Angeklagten mitorganisiert und waren von den Repressionsmaßnahmen selbst betroffen. Sie werden über den Verlauf des Prozesses, die Abwehrmaßnahmen und über die politischen Erfahrungen, die im Prozess gemacht wurden, berichten.

Samstag, 24. März 2012 // 19 Uhr
Falkenbüro, Wagenburgstr. 77
Stuttgart Ost
(Bus 40 – Haltestelle Tunnel Ostportal)

Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen
www.political-prisoners.net | www.gefangenen.info

Zusammen Kämpfen [Stuttgart]
www.zk-stuttgart.tk

Linke Politik verteidigen! Weg mit den §§129, 129a/b!

Antirepressionsdemonstration:
Samstag, 17.03.2012 – 14 Uhr
Stuttgart Schlossplatz

Linke Politik verteidigen! Weg mit den §§129, 129a/b!

Das Jahr 2011, ein Jahr der Revolutionen und revolutionären Prozesse. Weltweit steigen die Proteste gegen den Kapitalismus und die bestehenden Klassenverhältnisse. Sei es in Frankreich, England, Irland, Spanien, Griechenland, Italien, sei es im Nahen Osten, in Kurdistan oder in vielen Ländern Nordafrikas. Eins haben diese Proteste gemeinsam: es ist der Kampf der Unterdrückten, der ausgebeuteten Arbeitermassen und Jugendlichen gegen die Missstände des Kapitalismus.

Aber immer dann, wenn Widerstand gegen die bestehenden Verhältnisse anwächst, die Unzufriedenheit der tagtäglichen Ausbeutung auf die Straße getragen wird greifen die Herrschenden verstärkt zu Repression, um AktivistInnen abzuschrecken und revolutionäre bzw. fortschrittliche Ansätze bereits frühzeitig zu zerschlagen. Dass sich die Repression also gerade jetzt – in Zeiten der Krise – verschärft ist weniger überraschend, als vielmehr im kapitalistischen System als Basis angelegt. >> Linke Politik v...

Stadtteilkino im März: Zeiten des Zorns

»Zur Geschichte und Politik der Revolutionären Zellen / Rote Zora«

Zur Information: Bei Zeiten des Zorns handelt es sich um einen Veranstaltungsmitschnitt

Moderne Zeiten - Stadtteilkino im Februar 2012In Kürze beginnt vor dem Landgericht Frankfurt am Main der Prozess gegen Sonja Suder und Christian Gauger. Ihnen beiden werden drei Sprengstoffanschläge der Revolutionären Zellen (RZ) und Sonja Suder darüber hinaus Beihilfe zum Überfall auf die OPEC-Konferenz in Wien im Januar 1975 vorgeworfen.

Das Gerichtsverfahren mittels §129a dient nicht nur der Diffamierung und Kriminalisierung der politischen Identität von Sonja und Christian, sondern richtet sich gegen einen wichtigen Teil revolutionärer Geschichte: der Theorie und Praxis der Revolutionären Zellen / Rote Zora.

Durch die Vorführung der Mitschnitte einer Veranstaltung mit Klaus Viehmann (Bewegung 2. Juni und zu 15 Jahre Haft verurteilt. Von 1978 bis 1993 im Knast) und Stefan Wisniewski (RAF und zu zweimal lebenslänglich verurteilt, 1978 – 1999 in Haft.), vom 22. März 2001 im SO 36 in Berlin, über die Geschichte der RZ, möchten wir der anhaltenden Verfolgung und Verleumdung durch den Staat, die Diskussionen, Inhalte und Hintergründe der Politik der Revolutionären Zellen / Rote Zora entgegenstellen.

„In der Veranstaltung soll die langjährige Geschichte der RZ vorgestellt und diskutiert werden. Wieso entstanden die RZ Anfang der 70er Jahre? Mit welcher Konzeption traten sie an? Welche Sozialrevolutionären und antiimperialistischen Ansätze versuchten sie zu verwirklichen? Wie kam es zur Aktion gegen die OPEC- Konferenz 1975 und zur Entführung eines Verkehrsflugzeuges nach Entebbe 1976? Wie veränderten sich die RZ in den 80er Jahren? Warum wurde die „Flüchtlingskampagne“ gestartet? Und wieso haben die RZ ihre Aktionen seit einigen Jahren eingestellt?“

Kommt zum Film am 08.03.2012 um 19 Uhr ins Falkenbüro Stuttgart Ost!
Wagenburgstr. 77, Haltestelle Tunnel-Ostportal
(Vokü ab 18 Uhr!)


Kommt zur Demo am 17.03. 2012 um 14 Uhr
am Schlossplatz – Stuttgart!

www.linkepolitikverteidigen.tk

Freiheit für Sonja!
Kein Prozess gegen Sonja und Christian!
Linke Politik verteidigen!
Weg mit den §§ 129, 129a und 129b!

Gefangenen Info 366 erschienen!

Liebe Leserinnen und Leser,
Zunächst wünschen wir euch viel Kraft, Mut und Liebe für ein kämpferisches Jahr 2012.

Mit zahlreichen Silvesterdemos wurde auch ein Silvestergruß an die Gefangenen geschickt und ihnen damit signalisiert, dass auch wenn uns Mauern trennen sie bei uns und Teil unserer Kämpfe sind. Daher geht an dieser Stelle nochmal ein herzlicher Gruß an alle Gefangenen: Die Faust zum Gruß – liebe GenossInnen und FreundInnen. >> Gefangenen Info...

Stadtteilkino im Februar

>>Moderne Zeiten< <

Moderne Zeiten - Stadtteilkino im Februar 2012“Wie eine Schafherde, dicht an dicht, drängen die Arbeiter aus der U-Bahn in die Fabrik. Einer von ihnen ist Charlie, der Tramp. In der Fabrik sind absurde Maschinen zu bedienen und ständig überwacht der Fabrikdirektor mit Kameras und Bildschirmen die Tätigkeit seiner Mitarbeiter.”

Der Film “Moderne Zeiten”, den Charlie Chaplin 1936 drehte, gilt in so manchen Kreisen, als einer der besten Dokumentarfilme dieser Zeit. Auch wenn die Handlung eine fiktive ist spiegelt sie doch den typischen Alltag der ArbeiterInnen in Zeiten der Industrialisierung wider und treib die Monotonie und Stumpfheit der Fabrikarbeit auf die Spitze. Er beschreibt die Zwänge der kapitaistischen Produktions- und Gesellschaftsverhältnisse auf karikative Weise und drängt dem Betrachter die Parallelen gerade zu den heutigen Verhältnissen auf.

Drehbuch, Regie, Musik, Produktion: Charlie Chaplin u.a.
Filmdauer: 87 min

Donnerstag, 09. Februar 2012, 19 Uhr
Falkenbüro Stuttgart-Ost, Wagenburgstr. 77

ab 18 Uhr: Abendessen für 2 Euro!

Magdeburg: Nach Naziaufmarsch greift Polizei Soziales Zentrum in Magdeburg an

Zona AntifascistaNach dem Naziaufmarsch begleiteten Polizeikräfte eine antifaschistische Spontandemonstration durch Stadtfeld. Als die Demo vor dem Sozialen Zentrum eintraf wurden Personen, welche sich vor dem Laden aufhielten, unvermittelt von Polizeikräften mit Schlagstöcken attackiert. Ein übermotivierter Beamter versuchte Knüppel schwingend über den kleinen Eingang in den ansässigen Infoladen zu gelangen. Auf Grund dieser Szenerie wehrten sich die Anwesenden erheblich, so dass sich die Polizei kurzzeitig zurückziehen musste. >> Magdeburg: Nach...