Flugschrift zum 1. Mai

Flyer als PDF >>

Den Fortschritt sichern: DGB, SPD, Die LinkeDer erste Mai läuft, trotz aller Niederlagen, bis heute als: “Kampftag der ArbeiterInnenbewegung“. Er ist eine der wenigen Kontinuitäten, die uns mit den Anfängen des kämpfenden Proletariats verbindet. Hier soll der Zusammenhang zwischen „kurzfristigen“ Teilforderungen (heutige Forderung des DGB: „Gute Arbeit für Europa“) und einer „langfristigen“ revolutionären Umwälzung hergestellt werden (Befreiung von Ausbeutung, Krieg und Unterdrückung).

Der traditionelle 1. Mai etablierte sich, als die klassische industrielle ArbeiterInnenbewegung sich ihrer ökonomischen Position und der daraus resultierenden Macht bewusst wurde. Die konterrevolutionären Bestrebungen der herrschenden Klasse gegen diese ArbeiterInnenbewegung mündeten in Faschismus in Europa und ebenso schrecklichen Kolonialkriegen und Militärdiktaturen weltweit.

Damals war klar: die Befreiung des einzelnen, von der Lohnarbeit, von Krieg, Hunger und Ausbeutung geht nur durch die Umwälzung der gesamten bestehenden kapitalistischen und (neo-)kolonialen Verhältnisse. Revolutionär geführte Kämpfe und Streiks gefolgt von den bitteren Erfahrungen/Konsequenzen stärkten Selbstorganisation und Klassenbewusstsein*.
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Leben braucht Raum! Initiative für ein Stadtteilzentrum in Stuttgart Ost

+++ unabhängig ++ selbstorganisiert ++ selbstgestaltet ++ kulturell ++ sozial ++ politisch ++ von und für die Menschen in Stuttgart Ost +++

Leben braucht Raum! Initiative für ein selbstverwaltetes Stadtteilzentrum in Stuttgart Ost!Zusammen mit anderen möchten wir Räume in Stuttgart Ost schaffen in denen Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, körperlicher/seelischer Unversehrtheit und dem oftmals viel zu kleinen Geldbeutel ihre Gedanken und Ideen zum Ausdruck bringen können.

Es soll Möglichkeiten zum Austausch und zur Weiterbildung geben, soziale und politische Veranstaltungen stattfinden, Sportangebote zur Verfügung stehen, kulturelle Angebote ihren Platz finden und darüberhinaus Probleme, sei es in der Schule, mit dem Amt, der Ausländerbehörde, oder durch rassistische Hetze oder Gewalt gegen Frauen, gemeinsam angegangen werden können.

www.leben-braucht-raum.de >> Leben braucht R...

Stadtteilkino im Mai: „Ohne dich stehen alle Räder still! Arbeiter, du kannst auch ohne Bosse“

– frei nach dieser griechischen Parole agierten und agieren ArbeiterInnen weltweit und machen in Form von Streiks und Betriebsbesetzungen klar, wer tatsächlich die Hebel in der Hand hat. Wir möchten das Stadtteilkino im Mai dafür nutzen auf zwei Beispiele solcher Kämpfe einzugehen:

Stadtteilkino im Mai: „Ohne dich stehen alle Räder still! Arbeiter, du kannst auch ohne Bosse1. „Strike Bike – Eine Belegschaft wird rebellisch“
0 Chefs, 1800 Fahrräder und 115 Tage Werksbesetzung

„Strike Bike“ thematisiert eine Betriebsbesetzung 2007 in Thüringen, bei der letztlich in Selbstorganisation die Produktion wieder aufgenommen worden ist. Die Belegschaft kämpfte damit gegen die angedrohte Schließung und für eine Weiterbeschäftigung der Angestellten. Schließlich produziert die Belegschaft in Selbstorganisation 1800 „Strike Bikes“ und versucht damit den Fortbestand ihrer Arbeitsplätze zu sichern.

Länge: 45 Minuten

2. „Halyvourgia Ellados – Streik in Griechenland“
…geht auf den aktuellen Streik von ArbeiterInnen in einem Werk der griechischen Stahlwerke AG. Der Streik dauert seit 1. November 2011 bis heute an und setzt sich gegen miese Arbeitsbedingungen, drohende Lohnkürzungen und Entlassungen zur Wehr und wurde dadurch zum Symbol des Widerstandes gegen die Angriffe auf Löhne und Arbeitszeiten in ganz Griechenland. Ihr Kampf wird als Speerspitze des Widerstands gegen die Zumutungen durch Staat und Unternehmen empfunden und erfährt große Solidarität aus der Bevölkerung.

Länge: 29 Minuten

Donnerstag, 10. Mai 2012, 19 Uhr
Falkenbüro Stuttgart-Ost, Wagenburgstr. 77

ab 18 Uhr: Essen

Hass – La Haine

Jetzt auch als Stream: Hass – La Haine, den wir am Donnerstag, den 12. April 2012 im Rahmen unseres Stadtteilkinos gezeigt haben.
Die Streams laden leider etwas lange…

Teil 1:

Teil 2

Das nächste Stadtteilkino findet am 10. Mai 2012 statt. Dieses mal mit zwei Filmen:
1. Strike Bike – Eine Belegschaft wird rebellisch
Der Film dokumentiert den Streik und die Betriebsbesetzung der Belegschaft eines Fahrradherstellers in Nordhausen in Thüringen
2. “Halyvourgia Ellados” – Streik in Griechenland
Über den seit 1. November laufenden Streik in einem griechischen Stahlwerk.

Stadtteilkino im April: Hass – La Haine

>>Hass – La Haine< <

Hass - La Haine - Stadtteilkino im April 2012“Hass – La Haine” ist ein Spielfilm in schwarz-weiß aus dem Jahr 1995, der das perspektivlose Leben in den Vorstädten Frankreichs greifbar darstellt. Er erzählt 24 Stunden im Leben der drei jugendlichen Hauptdarsteller, die versuchen, mit ihren Lebensumständen und den damit verbundenen Problemen wie Armut, Arbeitslosigkeit, Rassismus, Polizeischikanen und sozialer Ausgrenzung zurecht zu kommen. Ausgangspunkt des Films sind durch Polizeigewalt hervorgerufene nächtliche Unruhen in den Banlieues.


Donnerstag, 12. April 2012, 19 Uhr
Falkenbüro Stuttgart-Ost, Wagenburgstr. 77

ab 18 Uhr: Abendessen für 2 Euro!

Der Tag der politischen Gefangenen 2012 in Stuttgart

18 03-stuttgartUm auch in diesem Jahr auf die Situation der Gefangenen, die aktuellen Entwicklungen der staatlichen Repression, ihrer Terrorparagraphen und die Zusammenhänge zwischen Kapitalismus und Repression aufmerksam zu machen, haben wir zum Kampftag für die Freiheit der politischen Gefangenen, dem 18. März, zwei Veranstaltungen, eine Demonstration und einen Knastspaziergang nach Stammheim unter dem Motto „Linke Politik verteidigen! Weg mit den §§129, 129a/b!“ organisiert.

>> Der Tag der pol...

Infoveranstaltung am 24. März: Das 129a Verfahren in Magdeburg

Das 129a Verfahren in MagdeburgIn der linken Szene und darüber hinaus wird oft über die §§129 gesprochen, aber es gibt nur wenig reale Erfahrungen damit. Magdeburg ist eine der wenigen Städte, in denen es bereits Erfahrungen mit dem Vorwurf der Gründung einer terroristischen Vereinigung gibt:

Im November 2002 wurden zwei Aktivisten in U-Haft gesteckt, da ihnen die Verantwortung für zwei fehlgeschlagene Brandanschläge im März des selben Jahres gegeben wurde. Um den Vorwurf eine „terroristische Vereinigung“ gegründet zu haben, aufrechtzuerhalten, wurde auch ein dritter Aktivist inhaftiert und angeklagt. Zwei der Aktivisten wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Beinahe die gesamte linke Szene der Stadt wurde im Rahmen des Verfahrens durch Vorladungen etc. einzuschüchtern versucht.
Es wurde dabei kollektiv die Aussage verweigert.

Am 24. März findet im Falkenbüro eine Infoveranstaltung über den §129a-Prozess in Magdeburg statt. Die ReferentInnen haben den Solikreis für die Angeklagten mitorganisiert und waren von den Repressionsmaßnahmen selbst betroffen. Sie werden über den Verlauf des Prozesses, die Abwehrmaßnahmen und über die politischen Erfahrungen, die im Prozess gemacht wurden, berichten.

Samstag, 24. März 2012 // 19 Uhr
Falkenbüro, Wagenburgstr. 77
Stuttgart Ost
(Bus 40 – Haltestelle Tunnel Ostportal)

Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen
www.political-prisoners.net | www.gefangenen.info

Zusammen Kämpfen [Stuttgart]
www.zk-stuttgart.tk

Linke Politik verteidigen! Weg mit den §§129, 129a/b!

Antirepressionsdemonstration:
Samstag, 17.03.2012 – 14 Uhr
Stuttgart Schlossplatz

Linke Politik verteidigen! Weg mit den §§129, 129a/b!

Das Jahr 2011, ein Jahr der Revolutionen und revolutionären Prozesse. Weltweit steigen die Proteste gegen den Kapitalismus und die bestehenden Klassenverhältnisse. Sei es in Frankreich, England, Irland, Spanien, Griechenland, Italien, sei es im Nahen Osten, in Kurdistan oder in vielen Ländern Nordafrikas. Eins haben diese Proteste gemeinsam: es ist der Kampf der Unterdrückten, der ausgebeuteten Arbeitermassen und Jugendlichen gegen die Missstände des Kapitalismus.

Aber immer dann, wenn Widerstand gegen die bestehenden Verhältnisse anwächst, die Unzufriedenheit der tagtäglichen Ausbeutung auf die Straße getragen wird greifen die Herrschenden verstärkt zu Repression, um AktivistInnen abzuschrecken und revolutionäre bzw. fortschrittliche Ansätze bereits frühzeitig zu zerschlagen. Dass sich die Repression also gerade jetzt – in Zeiten der Krise – verschärft ist weniger überraschend, als vielmehr im kapitalistischen System als Basis angelegt. >> Linke Politik v...

Stadtteilkino im März: Zeiten des Zorns

»Zur Geschichte und Politik der Revolutionären Zellen / Rote Zora«

Zur Information: Bei Zeiten des Zorns handelt es sich um einen Veranstaltungsmitschnitt

Moderne Zeiten - Stadtteilkino im Februar 2012In Kürze beginnt vor dem Landgericht Frankfurt am Main der Prozess gegen Sonja Suder und Christian Gauger. Ihnen beiden werden drei Sprengstoffanschläge der Revolutionären Zellen (RZ) und Sonja Suder darüber hinaus Beihilfe zum Überfall auf die OPEC-Konferenz in Wien im Januar 1975 vorgeworfen.

Das Gerichtsverfahren mittels §129a dient nicht nur der Diffamierung und Kriminalisierung der politischen Identität von Sonja und Christian, sondern richtet sich gegen einen wichtigen Teil revolutionärer Geschichte: der Theorie und Praxis der Revolutionären Zellen / Rote Zora.

Durch die Vorführung der Mitschnitte einer Veranstaltung mit Klaus Viehmann (Bewegung 2. Juni und zu 15 Jahre Haft verurteilt. Von 1978 bis 1993 im Knast) und Stefan Wisniewski (RAF und zu zweimal lebenslänglich verurteilt, 1978 – 1999 in Haft.), vom 22. März 2001 im SO 36 in Berlin, über die Geschichte der RZ, möchten wir der anhaltenden Verfolgung und Verleumdung durch den Staat, die Diskussionen, Inhalte und Hintergründe der Politik der Revolutionären Zellen / Rote Zora entgegenstellen.

„In der Veranstaltung soll die langjährige Geschichte der RZ vorgestellt und diskutiert werden. Wieso entstanden die RZ Anfang der 70er Jahre? Mit welcher Konzeption traten sie an? Welche Sozialrevolutionären und antiimperialistischen Ansätze versuchten sie zu verwirklichen? Wie kam es zur Aktion gegen die OPEC- Konferenz 1975 und zur Entführung eines Verkehrsflugzeuges nach Entebbe 1976? Wie veränderten sich die RZ in den 80er Jahren? Warum wurde die „Flüchtlingskampagne“ gestartet? Und wieso haben die RZ ihre Aktionen seit einigen Jahren eingestellt?“

Kommt zum Film am 08.03.2012 um 19 Uhr ins Falkenbüro Stuttgart Ost!
Wagenburgstr. 77, Haltestelle Tunnel-Ostportal
(Vokü ab 18 Uhr!)


Kommt zur Demo am 17.03. 2012 um 14 Uhr
am Schlossplatz – Stuttgart!

www.linkepolitikverteidigen.tk

Freiheit für Sonja!
Kein Prozess gegen Sonja und Christian!
Linke Politik verteidigen!
Weg mit den §§ 129, 129a und 129b!